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Tipps

Vorsicht bei der Endreinigung

Wer Ferienwohnungen oder Ferienhäuser vermietet, ist nach der Preisangabenverordnung (PAngV) zur Angabe des Endpreises verpflichtet. Hält sich ein Vermieter nicht an die Vorgaben der Preisangabenverordnung, verstößt er gegen das Wettbewerbsrecht (§§ 3, 4 Nr. 11 UWG). Dies kann zu einer Abmahnung oder im Falle einer geahndeten Ordnungswidrigkeit sogar zu einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro führen. Die Endreinigung darf nicht als zusätzliche Kostenpauschale angesetzt werden, sofern der Mieter beziehungsweise Feriengast nicht frei wählen kann, selbst zu reinigen oder reinigen zu lassen. Praktisch ist dies schwierig umsetzbar, denn das Sauberkeitsbefinden ist so vielseitig, wie die Menschen selbst. Die Preisangabenverordnung dient der Preisklarheit und damit dem Verbraucher. Deshalb ist das Ausweisen einer festen Endreinigungspauschale nicht zulässig.
Wer eine Endreinigung angibt, sollte sie richtig formulieren.

  • Ferienwohnung A: Wochenpreis zzgl. xx Euro Endreinigung (falsch und wettbewerbswidrig, abmahnfähig)
  • Ferienwohnung B: Wochenpreis inkl. Endreinigung (richtig, wettbewerbskonform)
  • Ferienwohnung C: Kosten für 1 Tag, Endreinigung optional xx Euro (richtig, wettbewerbskonform)

Tipp: Bei den Endreinigungskosten an die Preisangabenverordnung halten, auch wenn viele Angebote mit falschen Angaben bezüglich der Endreinigung oder anderen Angaben zu finden sind. Das heißt ja nicht, dass Sie genauso falsch agieren müssen. Schließlich machen richtige Preisangaben Ihr Angebot attraktiver. Und Sie gehen nicht das Risiko einer Abmahnung ein.

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Sie haben einen Internetauftritt? Dann ist es wichtig, Besucher auf Ihre Homepage zu führen. Der Schwarzwaldführer und das neue Portal Schwarzwald.live sind als Reiseführer konzipiert mit einmalig schönen Bildern und Berichten. In diesem äußerst attraktiven Umfeld ist Ihr Angebot eingebettet. Nicht umsonst stehen die Homepages unserer Kunden in den Suchmaschinen ganz vorn. [mehr]

Ferienwohnung richtig vermieten

Die Vermietung einer Ferienwohnung stellt höhere Anforderungen als eine Dauervermietung. Als Fewo-Anbieter müssen Sie mit Mitbewerbern konkurrieren und deshalb permanent Werbung machen. Denn Sie haben es mit ständig wechselnden Mietern zu tun. Davon abgesehen sind noch einige Dinge mehr zu beachten. Hier ein paar Tipps.

  • Endpreise. Laut der Preisangabenverordnung sind die Vermieter von Ferienwohnungen und Ferienhäusern verpflichtet, auch in der Werbung den endgültigen Mietpreis anzugeben. Darin sind alle Bestandteile enthalten, die der Fewo-Mieter in jedem Fall bezahlen muss wie beispielsweise die Endreinigung. Lediglich fakultative Preisbestandteile dürfen Sie gesondert ausweisen (Energieverbrauch). Buchungsgebühren stehen dem Vermieter nicht zu. Bitte beachten Sie: Konkurrenten oder Verbraucherschützern dürfen Verstöße gegen die Endpreisangabenpflicht kostenpflichtig abmahnen (LG Konstanz Urt.v.17.7.1997, 1 HO 82/97).
  • Impressumspflicht. Wer eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus anbietet, kommt um eine Homepage nicht herum. Und für diese ist die Impressumspflicht zwingend vorgeschrieben. Schließlich soll der Mieter erfahren, mit wem er es zu tun hat. Verstöße können ebenfalls abgemahnt werden. Je ausführlicher sich der Vermieter ausweist, umso seriöser wirkt das Angebot. Schließlich verstecken sich nur unseriöse Anbieter hinter einer Handynummer oder E-Mail-Adresse.
  • Klassifizierung. Als Anbieter einer Ferienwohnung kann man sich klassifizieren lassen. Am besten, Sie nehmen mit der örtlichen Tourist-Information Kontakt auf. Es folgt eine Qualitätsuntersuchung und danach die Bewertung. In der Regel wird sie regelmäßig wiederholt. Gegen das Wettbewerbsrecht verstößt und kann abgemahnt werden, wenn mit einer Qualitätsauszeichnung geworben wird, der man sich nicht unterzogen hat (LG Berlin Az. 52 O 4/12).
  • Haftungsansprüche. Die Werbung für die Ferienwohnung ist Grundlage des Mietvertrages. Deshalb sollte nichts beschönigt werden. Die Beschreibung sollte stets objektiv sein. Vermieter haften für ihre Angaben. Fatal wäre die Behauptung, das Mieteobjekt liegt 50 Meter (Luftlinie) vom See entfernt, wenn der Mieter einen Kilometer weiten Fußweg zurücklegen muss. Auch als ruhig bezeichnete Ferienwohnungen, die aber tatsächlich an einer belebten Straße liegen, sind zu beanstanden.
  • Internet als Werbemedium. Noch immer gibt es Fewo-Vermieter, die ihre Objekte per Zeitungsanzeige bewerben. Und oft ist eine Telefonnummer die einzige Adressangabe. Dies ist keinesfalls zeitgemäß. Der Interessent erwartet, dass er das Angebot im Internet überprüfen kann. Fotos und Beschreibungen verschaffen einen Eindruck. Nur damit heben Sie sich von der Vielzahl der Angebote heraus. Bewerben Sie Ihre Homepage beispielsweise im Schwarzwaldführer. Das verschafft Aufmerksamkeit. Die Suchmaschinen registrieren die Verlinkungen auf Ihren Webauftritt.
  • Leistungsangebot - Reiseveranstalter. Viele Anbieter vermieten in der Regel nach Mietrecht. Als Reiseveranstalter haftet man jedoch nach dem Reisevertragsgesetz. Die Haftung beinhaltet für den Fall fehlerhafter Reiseleistungen neben Minderung des Reisepreises, Reiserücktritt und Schadensersatz auch die Verpflichtung, dem Reisenden entgangene Urlaubsfreuden zu ersetzen. Reiseveranstalter wird der Vermieter laut Gesetz dann, wenn neben und zusätzlich zu dem Angebot der Unterbringung eine weitere Leistung angeboten wird wie beispielsweise der Frühstücksservice sein oder das Organisieren von Ausflügen oder Freizeitangeboten. Wer dann noch einen einheitlichen Preis verlangt, ist automatisch Reiseveranstalter. Sie bieten ja ein Pauschalangebot an. Um die Haftungswelle zu umgehen, sollten Zusatzleistungen lediglich vermittelt werden. Weisen Sie ausdrücklich auf Ihre Vermittlerrolle hin.
  • Schriftlicher Mietvertrag. Auch wenn Sie den Mieter kennen und erst recht bei Fremden, sollten Sie nur schriftlich vermieten. Schreiben Sie in den Vertrag alles hinein, was wesentlich ist. Individuelle Vereinbarungen müssen ebenso niedergeschrieben werden. Erfassen Sie genau die Personendaten des Mieters. Überprüfen Sie den Mieter im Internet, ob er Angaben (Telefon, Adresse) auch stimmen. Sollten Sie wider klagen müssen, muss der Mieter genau bezeichnet sein. Ansonsten kann die Klage als unzulässig verworfen werden.
  • Mustermietvertrag. Einen Mietvertrag eigenständig zu erstellen sollten Sie gar nicht erst probierten. Am besten, Sie verwenden vorgefertigte Mietverträge. Darin sind auch Stornierungsfristen und Stornierungsgebühren berücksichtigt. Bei Minderjährigen muss der gesetzliche Vertreter den Vertrag ausdrücklich genehmigen.
  • Inventarliste. Führen Sie in einer Inventarliste alle in der Ferienwohnung stehenden Möbelstücke und Gegenstände auf und fügen Sie diese dem Mietvertrag bei. Verpflichten Sie den Mieter, beim Einzug die Liste zu überprüfen und Mängel umgehend zu melden.
  • Mietanzahlung. Selbstverständlich dürfen Sie vom Fewo-Mieter eine angemessene Anzahlung auf den Mietpreis verlangen. Üblich sind 20 Prozent. Die restliche Summe dürfen Sie zwei bis drei Wochen vor Anreise verlangen. Dadurch soll vermieden werden, dass der Gast vor Aufenthaltsbeginn durch den vollen Mietpreis vielleicht sogar zahlungsunfähig wird. Gewerbliche Reiseveranstalter sind verpflichtet, mit der Buchung einen Reisepreissicherungsschein zu übergeben.
  • Reiserücktrittskostenversicherung. Informieren Sie den Feriengast über die Möglichkeit einer Reiserücktrittskostenversicherung. Davon profitieren beide Parteien gleichermaßen. Muss der Kunde aus zwingenden Gründen stornieren, ist er schadensersatzpflichtig und der Vermieter darf Stornierungsgebühren fordern.
  • Keine Vermittler. Sie werden aus zeitlichen oder freundlichen Gründen nicht immer in der Lage sein, sich persönlich um Ihr Objekt und die Abwicklung der Mietverträge zu kümmern. Falls Sie damit einen Vermittler beauftragen, riskieren Sie die Gewerbefalle. Übernimmt der Vermittler Werbung, Abschluss und Abwicklung des Mietvertrages, spricht dies für Gewerblichkeit (BFH BStBl. 1976 II. 728). Am besten, Sie schließen den Mietvertrag mit dem Mieter selbst ab und organisieren und auch die Schlüsselübergabe privat (FG Baden-Württemberg 6 K 163/89). Lassen Sie sich steuerlich beraten.
  • Vermietungseinkünfte. Als Vermieter einer Ferienwohnung beziehen Sie Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Sie müssen eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt einreichen und ihre Einkünfte deklarieren. Kosten dürfen Sie dagegen rechnen.

Mehr Besucher für Ihre Homepage

Eine vielseitige Landschaft, eine Fülle an Freizeitmöglichkeiten, ein gepflegtes Feriendomizil und die erfrischende Gastfreundschaft der Schwarzwälder. Das ist die Rezeptur, die Schwarzwaldurlauber so sehr schätzen und weshalb sie sogar nach Monaten ins Schwärmen kommen. Nicht umsonst besteht ein hoher Anteil der Feriengäste aus Stammgästen. Wem’s gut geht, der kommt gerne wieder. Hin und wieder müssen jedoch neue Gäste angesprochen werden. Im Zeitalter des Internets kommt Ihrer Homepage eine wichtige Rolle zu. Um sie auf vordere Suchmaschinenplätze zu transportieren, ist die Mithilfe großer Portale wie der Schwarzwaldführer und Schwarzwald.live erforderlich.